StadtLeben?!


Foto: ifranz@flickr

Stadt als Beute…
…oder Aneignung städtischen Raumes als Sinnbild der Identifikation mit dem Ort.

Die BaunetzWoche #186 befasst sich in ihrem gewohntem Umfang mit dem Thema und liefert spannende Ansätze des “Beutelchens”.
Ob diese “Beute” nur als Intervention gesehen wird oder eher wichtiger Bestandteil des städtischen Lebens im Sinne von “Urbanität” ist, kann ein jeder selbst entscheiden.
Das sieht vor allem die Urbanität als Worthülse ja nicht so eng.

BaunetzWoche #186 – Stadt als Beute – Urbane Interventionen

Baut – Raum – Netzwerkkampange Bundesstiftung Baukultur

Damit Baukultur Schule macht!

Baukultur geht alle an. Die gebaute und historisch gewachsene Umgebung macht einen Teil unserer Lebensqualität aus, ebenso der Prozess ihrer Gestaltung und unserer Mitwirkungsmöglichkeiten. Baukultur ist Prozess und Ergebnis steht für Verfahrenskultur und für Gestaltungsqualität. Das gilt für Wohnräume und Schulhäuser, für Alltagsarchitektur und öffentliche Bauten, für Stadtbilder und Landschaftsgestaltung oder Verkehrsprojekte.

Gestaltete Räume sind Lebensräume, im Guten wie im Schlechten. Ihre Entstehung und Qualität tragen entscheidend dazu bei, ob wir uns zuhause und auch eingeladen fühlen, an der Erhaltung und Gestaltung unserer gebauten Umwelt selbst mitzuwirken.

Baukultur braucht Experten wie Architekten, Innenarchitekten, Ingenieure, Stadt- und Landschaftsplaner sowie Konservatoren. Verantwortung für die Baukultur der Zukunft tragen wir aber alle, Bauherren und Bauwirtschaft ebenso wie Politiker und Bürger, die an der Entstehung gebauter Räume beteiligt sind und in ihnen leben.

Quelle: Baut-Raum

Schon in der Schule die Kinder an das Wesen der Stadt und die Architektur heranzuführen, halten wir für einen sehr wichtigen Aspekt, um die Qualität unserer Stadträume und der Architektur verbessern zu können. Diese Interentseite weist auf Aktionen und Wetbewerbe hin, in denen vor allem die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Vordergrund steht.

Lernräume Aktuell – Inspirationen für Bildungsbauten

Logo zur Internetseite Lernräume Aktuell

Wie können Räume und Gebäude so organisiert und gestaltet werden, dass sie zeitgemäßes Lernen und Unterrichten bestmöglich unterstützen? Was zeichnet gute Lernumgebungen aus und was kann man tun, um vorhandene Bildungsbauten in diesem Sinne besser zu gestalten?

Die Beispielsammlung „Lernräume Aktuell“ will Ihnen helfen, darauf Antworten zu finden. Ob Sie in einer Bildungseinrichtung tätig, oder Architektin bzw. Architekt sind, in der Schul- oder Bauverwaltung mit Bildungsbauten zu tun haben oder sich als Schülerin bzw. Schüler, Mutter oder Vater für gut gestaltete und leistungsfähige Lernumgebungen engagieren  – „Lernräume Aktuell“ bietet Ihnen anhand ausgewählter Beispiele hilfreiche Orientierung und verständliche Information für Ihre eigene Arbeit.

Quelle: Lernräume Aktuell

New Yorkers Claim Their Waterfront

“With this stifling heat wave New Yorkers are trying to brave,  it is hard to take refuge in the city filled with skyscrapers and traffic.   This summer, we are flocking to parks along the edge of the Island to relax amidst a sea of greenery, catching some breezes off the water while enjoying the amazing views of the skyline and different bridges.  This step marks an important part in our history, as prior to this, as Nathan Ward in an Op-Ed for the New York Times put it, we have shied away from “claiming our waterfront.”   In Ward’s article, he outlines the history of the waterfront, explaining that as the ports’ economy slowed down toward the end of the 1900s, the abandoned piers became “a ghost town between landlubbers and the water” where no one wanted to be, let alone live.  Within the past few years, we are beginning to discover the potential the waterfront has to offer.  And, areas that have been rundown and vacant for years are now getting green makeovers and contributing more and more feet of parkscape for New Yorkers to enjoy.”

Quelle: ArchDaily

Bilder: Julienne Schaer, Chang W. Lee, Philip Greenberg

European Prize for Public Space vergeben – Magdeburg und Oslo gewinnen

Bereits im März hat die Jury des diesjährigen European Prize for Public Space die Preise verliehen. Dabei wurden zwei Projekte gleichwertig als Gewinner gekürt. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen – dieses Mal zum sechsten Mal nach seiner Einführung im Jahre 2000.
Das “Lesezeichen Salbke” in Magdeburg von KARO Architekten aus Leipzig wurde gemeinsam mit dem Außenraum für die neue Oper in Oslo des norwegischen Bürso Snøhetta ausgezeichnet.

Hier nochmal die Liste der Preise und Anerkennungen:
Joint-Winner – “Lesezeichen Salbke” Open-Air-Library in Magdeburg von KARO Architekten (Leipzig)

Foto: Anja Schlamann
Link zum Preisträgerprojekt auf publicspace.org

Joint-Winner – Außenraum der neuen Oper in Oslo Den Norske Opera & Ballett von Snøhetta (Oslo)

Link zum Preisträgerprojekt auf publicspace.org

Special Mention – Strandpromenade an der Playa Poniente in Benidorm von Office of Architecture (Barcelona)

Link zum Preisträgerprojekt auf publicspace.org

Special Mention – „Urban Activators“ Theater, Podium und Brücke am Grotekerkplein, Rotterdam von Atelier Kempe Thill (Rotterdam)

Link zum Preisträgerprojekt auf publicspace.org

Special Mention – Passage 56 / ökologisch-kultureller Raum in Paris von atelier d’architecture autogérée (Paris)

Link zum Preisträgerprojekt auf publicspace.org

Special Mention – Fischerhäuschen im Hafen des galizischen Cangas do Morrazo von Irisarri + Piñera (Vigo, Galizien)

Link zum Preisträgerprojekt auf publicspace.org

Quelle: Baunetz

Google Earth Pro 5.2


Google Earth ist allen bekannt und wird gern genutzt. Der Datensammelwahn von Google wird allerdings gern unterschätzt. Das Video zeigt zwar schön was die neue Version alles so kann, genauso zeigt sie aber erschreckend, was Google nicht alles weiß und dank der neuen Funktionen weiter erfahren wird.

“Google Earth 5.2 kann mit einem GPS-Empfänger aufgezeichnete Strecken besser auswerten und visualisieren. In der neuen Version werden nicht nur die flachen Koordinaten, sondern auch Geschwindigkeiten und Steigungen grafisch dargestellt. Falls der GPS-Empfänger auch noch andere Signale aufzeichnet, etwa Herz, Tritt- und Schrittfrequenz, können diese in die Auswertung mit einbezogen werden. Google Earth bietet jetzt die Möglichkeit, die zurückgelegten Wege in einer Videosequenz noch einmal zu erleben.

Ein integrierter Webbrowser macht es leichter, in Google Earth anzutreffende Links direkt zu öffnen, so dass Anwender schnell weitere Informationen zu interessanten Positionen bekommen und danach ihre virtuelle Reise fortsetzen können.

Das professionelle Google Earth Pro wurde von den Entwicklern um mehrere Ebenen erweitert, die bei Bedarf demografische Daten, Informationen zu Infrastruktur oder Grundstücken einblenden. Große Mengen an von Punkten lassen sich automatisch selektieren und es wird das UTM-Referenzsystem unterstützt.” (Quelle: pro-linux.de)

Quelle: Offizieller Google Blog

Dreamlands – Die Stadt als Illusion


Bild: Baunetz

Nicht ganz aktuell kommentiert von uns, aber dennoch recht interessant.
Die Baunetzwoche#174 zu obigem Thema nähert sich mit der Ausstellung „Dreamlands“ im Pariser Centre Pompidou dem Thema der „Festivalisierung der Innenstädte“ von einer ungewohnten Seite: Wie eng miteinander verzahnt sind eigentlich Städtebau und Vergnügungsparks (und zwar nicht nur in „delirious“ New York)?

Quelle: Baunetz -Baunetzwoche#174

Benidorm Seafront – OAB

Designed by Office of Architecture in Barcelona, this urban landscape snakes along the Benidorm seascape in Spain.  The region is a popular attraction outfitted with high rise buildings, promenades, the bars, and the water.  Yet, OAB’s addition to the thriving seaside has created an identifying element which sets this area apart from similar places.

Quelle: archdaily.com
weitere Links: Designline, OAB – Office of Architecture in Barcelona

Revitalize San Diego Waterfront

Jeffrey Durkin, founder of Breadtruck Films, has documented the ongoing efforts of the architect + developer movement to revitalize San Diego waterfront.  In a city where a tree, let alone a patch of grass, is hard to come by,  architect Lindsay Brown has proposed a public park along the edge of the city to break the monotonous hardscape of buildings and highways that dominate the area.

The proposed site is a great transition zone from the high rise buildings to the water’s edge.  It is the perfect place to create a balanced environment for relaxation, recreational activities to enjoy the water, and an escape from the hectic ambiance of the city.

SD waterfront // 4 mns from BREADTRUCK TV on Vimeo.

Quelle: archdaily.com

Urban Adaptation – Building Talks No. 6

Mit: Lars Gemzøe, Gehl Architects, Kopenhagen
Dan Phillips, Buro Happold, London
Nikolaus Kuhnert und Anh-Linh Ngo, ARCH+, Berlin

Termin: Berlin, 30. Juni 2010, Beginn 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: ifa-Galerie Berlin, Linienstraße 139/140, 10115 Berlin
Eintritt frei. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Die Podiumsdiskussion Building Talks greift dabei Themen der Ausstellung “Post-Oil City – Die Stadt nach dem Öl” und der Sommerakademie „ars 10 berlin“ auf und bietet Gelegenheit, klimaorientierte Stadtplanung zu diskutieren:

Klimatische und demographische Veränderungen fordern eine Anpassung gegebener Stadt- und Infrastrukturen. Dabei stellt sich die Frage wie anpassungsfähig diese Strukturen sind. An das nachhaltige Planen werden stetig steigende Ansprüche gestellt, wie aber hält diese Entwicklung mit wirtschaftlichen Veränderungen Schritt? Werden soziale Anforderungen berücksichtigt? Der Ressourcenhaushalt urbaner Systeme wird die individuellen Lebensgewohnheiten seiner Bewohner beeinflussen. Wie wirkt sich der Einsatz von Technologie auf das Nutzerverhalten aus?

Der Stadtplaner Lars Gemzøe von Gehl Architects, Kopenhagen, diskutiert mit Dan Phillips, Director of Sustainability von Buro Happold, London, unter der Moderation von Nikolaus Kuhnert und Anh-Linh Ngo (ARCH+ und Kuratoren der Ausstellung „Post-Oil City“).

Quelle: Arch+