Konferenz “Die kreative Stadt – Marketingzauber oder Entwicklungsperspektive?”

Entwurf: Lukas Wagner

Die Konferenz “Die kreative Stadt – Marketingzauber oder Entwicklungsperspektive?” findet am 03. Februar 2012 von 10.00 bis 16.30 Uhr an der Hochschule für Gestaltung Offenbach statt.

Es wird das Konzept der Kreativen Stadt diskutiert und die Probleme der Steuerung (»Governance«) von Kreativräumen im Rahmen von Stadtentwicklungsprozessen fokussiert. Dazu werden Beispiele aus Bremen, Dortmund und Mannheim vorgestellt und anschließend diskutiert.

Programm
10.00 Uhr – Bernd Kracke Begrüßung
10.15 bis 10.45 Uhr – Kai Vöckler, transform OF – Kreativstadt Offenbach?
11.00 bis 11.30 Uhr – Klaus Ronneberger, Die Kreativen und die Stadt
11.45 bis 12.15 Uhr – Klaus Overmeyer, »Kreative Milieus, offene Räume. Chancen für Stadt- und Projektentwicklung«

12.30 bis 13.30 – Mittagspause

13.30 bis 14.00 Uhr – Christoph Backes, Bremen Überseestadt, »Kreativwirtschaft im Kontext der Stadtentwicklung«
14.15 bis 14.45 Uhr – Svenja Noltemeyer, Dortmunder U – Zentrum für Kunst und Kreativität
15 bis 15.30 Uhr – Sebastian Dresel, Kreativität als Entwicklungsmotor einer Stadt am Beispiel Mannheim

15.45 bis 16.30 Uhr – Abschlussdiskussion

Weitere Informationen sind auf der offiziellen Homepage der Hochschule erhältlich und ich wünsch mir, das es zum einen die Artikel/Vorträge später zum ansehen gibt und die Diskussionen in einem Ergebnis zusammengefasst werden.

EUROPAN 11 – Die Gewinner stehen fest

Nach der Ankündigung sollen auch hier die Preisträger bekanntgeben werden.

Angesichts der europanüblichen späten Präsentation der Ergebnisse im April 2012 (14 Monate nach Start und 10 Monate nach Abgabe) wurden bei der 11. Auflage des größten städetbaulich-architektonischen Ideenwettbewerb die Preisträger in diesem Jahr schon vor Weihnachten am 15. Dezember 2011 bekannt gegeben. Mittlerweile kann man auf den Internetseiten alle Protkolle und Preisträgerarbeiten sehen und begutachten.

Internationale Ergebnisse
Deutsche Ergebnisse

Und damit man mal sieht, was den Gewinnerarbeiten werden kann, hier ein paar Realisierungseispiele aus Deutschland:
Realisierungen

 


 
Hier unser Beitrag für Wittstock:

Dimension of Stadt

Der Fachbereich Design der Hochschule Anhalt lädt am Donnerstag, den 15. Dezember 2011 zur Konferenz „Dimensions of STADT – Designer erobern den urbanen Raum“ ein. Auf der Bühne des Bauhauses werden vorwiegend junge, kreative Stadtmacher zeigen, wie sie mit ganz unterschiedlichen Ansätzen und Projekten frischen Wind in die Stadtentwicklung bringen. Den Veranstaltern geht es darum, Perspektiven zu zeitgemäßen Berufs- und Handlungsfeldern zu beleuchten, die derzeit unter dem Stichwort „Urban Design“ landauf, landab erprobt werden.

Ziel der Veranstaltung ist es, die tradierten Berufsfelder von Designern, Architekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplanern, aber auch von Szenografen, Kulturwissenschaftlern, Medien- und Kommunikationsexperten in einen neuen, erweiterten Kontext zu stellen. Die Referenten aus ganz Deutschland sollen zeigen, dass hier vielversprechende Handlungsfelder liegen– auch und gerade für Designer. Denn kommunikative und prozessorientierte Qualifikationen gehören in der aktivierenden Stadtentwicklung zu den zentralen Erfolgsfaktoren, wie sie z. B. in Dessau
am Fachbereich Design bereits jetzt vermittelt und eingeübt werden.

Mehr Infos auf der Homepage.

Architekturführer Cottbus


Dies ist ein offener Aufruf an alle Interessierte.

Im Zuge der Diskussion über Baukultur in Deutschland und in Brandenburg fiel mir der teilweise sträfliche Umgang mit dem Gebauten in der Öffentlichkeit auf.
Jetzt soll jedoch nicht ganz Brandenburg im Mittelpunkt meiner Betrachtungen stehen, sondern Cottbus, als mein derzeitiger Lebensmittelpunkt. Zudem stehen die Architekturfakultäten der BTU Cottbus und der Hochschule Lausitz schon lange für eine hervorragende Ausbildung und das schon zu Zeiten der Ingenieurschule für Bauwesen.

Wie es die Überschrift schon andeutet, plane ich einen Architekturführer in klassischer Buchform. Dieser soll sich vornehmlich mit den vielen neuen Gebäuden in der Stadt befassen und zusätzlich die klassischen Bauwerke der Stadt präsentieren.
Gerade da der letzte Architekturführer aus dem Jahre 1993 ist und es in Cottbus mittlerweile zahllose neue Gebäude entstanden sind, hat es sich die Stadt redlich verdient und kann sich so in neuem Glanze der Öffentlichkeit präsentieren.

Dieser offene Aufruf soll vor allem dazu dienen, das mir kein Gebäude entgeht.
Daher bitte ich alle, an unten stehende E-Mail, möglichst viele Vorschläge mit allen vorhandenen Informationen zu den Bauwerken zu schicken.

Im folgenden werde ich dann eine Auwahl treffen und versuchen die Architekten um ein paar Erklärungen zu bitten. Im Frühjahr/Sommer 2012 sollen die aktuellen Fotos gemacht werden, damit das Buch dann hoffentlich im Herbst erhältlich ist.

Ich danke allen für das Lesen dieses Textes und freue mich auf zahlreiche E-Mails.

Grüße Marco
E-Mails bitte an marco@blogrand.de

Novellierung des Baugesetzbuches (BauGB)

Am 30.07.2011 ist eine Novelle des BauGB verkündet worden zur Förderung des Klimaschutzes in der Bauleitplanung.

Gesetz zur Förderung Klimaschutz (pdf-Dokument)

Quelle: Bundesgesetzblatt Online

Lärm- & Klimafibel online


Schutz vor Lärmbelastung und Klimaschutz sind unabdingbar in der Bauleitplanung.

Das Wirtschaftsministerium des Landes Baden-Württemberg stellt sowohl die Städtebauliche Lärmfibel als auch die Städtebauliche Klimafibel als Hinweise für die Bauleitplanung zur Verfügung.
Beide kann man sogar als PDF-Sammlung downloaden

Städtebauliche Lärmfibel
Städtebauliche Klimafibel

UrbanTec – Smart Technologies for better Cities

Skyline iner Großstadt

Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt heute in Städten, Megacities oder Ballungsräumen. Durch die zunehmende Urbanisierung werden die globalen Herausforderungen Klimawandel, Rohstoffverknappung und Bevölkerungswachstum dramatisch verstärkt. Dadurch entstehen ökologische und ökonomische Risiken für die Städte, die der Industrie zugleich völlig neuartige Entwicklungspotentiale eröffnen.

Mit der UrbanTec schafft die Koelnmesse einen exportorientierten Marktplatz der nationalen und internationalen Industrie. Gezeigt werden hier Technologien und Entwicklungen, die das Leben in bestehenden, wachsenden und neu zu errichtenden Ballungsgebieten und Großstädten nachhaltig verbessern können. Branchenübergreifend bündelt die Veranstaltung Systemlösungen, Komponenten, Anlagen sowie Dienstleistungen zur Deckung des urbanen Bedarfs. Dabei ist das Potential enorm: Bis 2030 stehen nach Schätzungen der OECD weltweit über 30 Billionen EUR zur Disposition, die in städtische Infrastrukturen investiert werden müssen.

Innovatives Messekonzept
Innovativ ist das Drei-Säulen-Konzept der UrbanTec, bei dem es neben der Ausstellung einen begleitenden international ausgerichteten Kongress sowie ein Demonstrationsfeld mit Besuchsmöglichkeiten herausragender Anwendungsbeispiele gibt.

Quelle: UrbanTec

 

Cityvision – Rom & Venedig


Gewinnerbeitrag Rom

Sonderpreis Venedig

Der Cityvision-Wettbewerb ist ein internationaler Ideenwettbewerb, der bisher für Rom und Venedig durchgeführt wurde.
Er soll ein zukünftiges Bild der Stadt darstellen (ohne dabei auf Realisierung zu schauen) und mögliche Entwicklungen oder Chancen aufzeigen.
Ein stöbern durch die Beiträge lohnt auf jeden Fall.

“CityVision is a forum for investigating the contemporary city through the lense of its’ future image. By means of competitions, installations, and exhibitions of visionary architectural creation, CITYVISION strives to be a catalyst for local governments to facilitate the development of young architects and designer entering the workforce.
Our goal is to promote and augment critical advanced practices, often including emerging ideas generated in academia and professional studies worldwide. It is a means to explore the potential reality and future of planning, architecture, and design practice through information exchange, events, and projects.”

Ergebnisse Rom
Ergebnisse Venedig
Link auf archdaily

Flächenverbrauchs-Uhr

Der große Flächenverbrauch unserer Gesellschaft und vor allem die Reduizierung dieses Flächenverbrauchs ist ein wichtiges Thema der heutigen Stadtplanung. Nicht umsonst wird den Themen Redevelopment und Entwicklug von Brachflächen eine immer größeren Bedeutung beigemessen. Deutlich wird das zum Beispiel am § 13a BauGB – Bebauungsplan der Innenentwicklung – in dem die Entwicklung von Innenbereichen ein vereinfachtes Verfahren ermöglichst wird.

Der Bauernverband macht sich auch so seine Gedanken über den Flächenfraß, da das den Bauern ein Stück weit nach und nach die Lebensgrundlage entzieht. Um darauf aufmerksam zu machen, hat der Bauerverband in Anlehung an die ständig laufende Schuldenuhr von Deutschland auch eine entsprechende Uhr für den Flächenverbauch ins Netz gestellt.

Die Flächenverbrauchs – Uhr

 

Quelle: Deutscher Bauernverband

VDM-Verlag geht rum

Wie mir scheint, schreibt der VDM-Verlag gerade mal wieder vermehrt Absolventen an und bietet ihnen eine Veröffentlichung ihrer Diplomarbeit an. Jeder denkt auch erstmal: “super” und “cool, ein Buch von mir von einem Verlag verlegt”

Bevor man sich dabei aber irgendwelchen Illusionen hingibt, hier mein persönlicher Rat dazu: Finger weg und die Emailanfrage unbeantwortet löschen! Der Verlag bietet nicht die Qualität, die gerade an Veröffentlichugen im Bereich Stadtplanung und Architektur notwendig sind. Ebenso fehlt das fachliche Verständnis für die Inhalte.

Qualität bedeutet:
- A4-Druck in Schwarz-Weiß
- Covergestaltung aus einem Bilderkatalog (verlagsintern) und nicht eine Abbildung aus der Arbeit
- Satz und Layout in einer wohl schlecht bedienbaren Onlinesoftware durch den Autoren

Da alles der Autor macht und der Verlag nur auf Bestellung liefert, ist auch schnell klar, warum den Autor eine Veröffentlichung nichts kostet. Dem Verlag entstehen ja auch keine unkalkulierbaren Kosten und bis auf die Emailanfragen auch kaum Arbeit.

Falls jemanden das egal sein sollte und er denkt “Ich würde die Arbeit sonst ja auch nicht veröffentlichen”, mag das auf den ersten Blick zutreffen und man denkt ein paar Euro wären doch auch nicht verkehrt. Dazu sollte man sich einfach kurz das Honorarmodell des Verlages ansehen:
- der Autor bekommt 12% des Verlagsumsatzes
- wenn dieser Betrag unter 10€ im Monat liegt, bekommt der Autor nichts
- zwischen 10 und 50€ gibt es einen verlagsinternen Büchergutschein
- ab 50€ bekommt man das Geld ausgezahlt

Jeder kann sich vorstellen wieviele Fachbücher (gerade noch von einem unbekannten Autoren) da im Monat verkauft werden, wo dann am Ende nichtmal die Qualität stimmt und die Bücher alle samt wieder zurückgeschickt werden.

Als Fazit abschließend nochmal “Finger weg!” und falls jemand wirklich denkt, seine Arbeit hat es fachlich verdient veröffentlicht zu werden, dann an einen anderen Verlag herantreten, der das ganze auch fachlich beurteilen kann oder aber man bietet das ganze z.B. bei Blurb selbst an. Bei der Werbung können wir dann in einem gewissen Grat eventuell auch helfen.

Hier noch ein paar anderer kritische Erfahrungen.