Archive for the ‘ Allgemein ’ Category

Revolution der Kartierung

Mit den heutigen technischen Mitteln, neuen Programmen und dem Smartphone lassen sich heute die unterschiedlichsten  Dinge kartieren und im Internet abrufen. Wir wollen hier einfach mal ein paar Beispiele benennen und hoffen, dass sich die Liste mit euren Vorschlägen noch viel länger wird.

OpenFireMap - Feuerwehrhäuser und Hydranten

Mundraub – Bäume zum freien Pflücken der Früchte

Ping Pong Map – Freie Tischtennisplatten

Verbrechenskarte London – passend zu den olympischen Spielen

NextHamburg – Visionen der Bürger Hamburgs grafisch aufgearbeitet und verortet

The Guardian – Soziale Entwicklung von Quartieren in London

 

Macht euch ans Werk und nennt uns weitere interessante und skurrile Kartenwerke. 

 

Bücher braucht das Land!

Da hab ich letztens eine eher unbdeutende Fachzeitschrift aus dem Briefkasteng geangelt und diese auch gleich mal von ihrer Folie befreit. Mein Interesse weckte aber weniger die recht dröge Zeitschrift, sondern viel mehr eine Werbebeilage – das Verlagsprogamm Herbst 2012 von DOM publisher.

Einmal durchgeblättert, konnte ich nicht lassen meinen eigenen Wunshzettel etwas zu füllen und auch unsere Buchempfehlungen weiter zu vervollständigen. So kann ich wir folgende Bücher empfehlen um sie sich einmal anzusehen:
Weiterlesen

Google zeigt ‘Next Dimension’ seiner Maps am 6. Juni 2012

Weltkarte mit einem großen Schriftzug von Google

 

Jetzt heißt es nicht nur Google gegen  Apple  bei den Betriebssystemen der Smartphones sondern nunmehr will Apple auch eine eigene Karte vorstellen, die Google Maps Konkurrenz machen soll. Dem greift Google mit der Vorstellung seiner neuen Ideen für seine Kartenlösung am Mittwoch den 06.06.2012 vor. Da kann man sich mal überraschen lassen. was Google sich so alles hat einfallen lassen.

Weitere Infos unter: 9to5google.com

 

Buch, Bücher & Co.


Wie eventuell schon bemerkt wurde, sind in der Navigation am oberen Rand zwei weitere Menupunkte aufgetaucht. Die möchte ich gerne kurz vorstellen.

Architekturführer Cottbus
Wie vor einigen Wochen von mir aufgerufen, plane ich einen Architekturführer für die Stadt Cottbus. Aufgrund verschiedener Anfragen, wie er sich entwickelt, habe ich mich dazu entschlossen, dort darüber etwas zu berichten. Geplant ist, dass das Buch verlegt wird – aber das wird die Zeit zeigen.

Buchempfehlungen
Auf der Seite haben wir versucht Bücher zu sammeln, die wir für das Thema des Blogs für empfehlenswert halten. Die Liste wird regelmäßig gepflegt und ständig erweitert. So lohnt immer mal wieder ein Blick.
Und wenn ihr irgendwelche Empfehlungen habt, dann schreibt uns.

Co.
Auch hier geht es um Bücher – allerdings auch noch nichts Vorzeigbares. Da wir nebenbei immer wieder mal ein Buch gestalten und es für uns oder für Freunde drucken lassen (Fotobuch würde dem nicht gerecht werden), wollen wir versuchen, diese auch der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. In diesem Fall auch ganz einfach ohne Verlag. Aber dazu dann mehr, wenn es soweit ist.

Danke fürs Lesen und viel Spaß bei selbigen

Architekturführer Cottbus


Dies ist ein offener Aufruf an alle Interessierte.

Im Zuge der Diskussion über Baukultur in Deutschland und in Brandenburg fiel mir der teilweise sträfliche Umgang mit dem Gebauten in der Öffentlichkeit auf.
Jetzt soll jedoch nicht ganz Brandenburg im Mittelpunkt meiner Betrachtungen stehen, sondern Cottbus, als mein derzeitiger Lebensmittelpunkt. Zudem stehen die Architekturfakultäten der BTU Cottbus und der Hochschule Lausitz schon lange für eine hervorragende Ausbildung und das schon zu Zeiten der Ingenieurschule für Bauwesen.

Wie es die Überschrift schon andeutet, plane ich einen Architekturführer in klassischer Buchform. Dieser soll sich vornehmlich mit den vielen neuen Gebäuden in der Stadt befassen und zusätzlich die klassischen Bauwerke der Stadt präsentieren.
Gerade da der letzte Architekturführer aus dem Jahre 1993 ist und es in Cottbus mittlerweile zahllose neue Gebäude entstanden sind, hat es sich die Stadt redlich verdient und kann sich so in neuem Glanze der Öffentlichkeit präsentieren.

Dieser offene Aufruf soll vor allem dazu dienen, das mir kein Gebäude entgeht.
Daher bitte ich alle, an unten stehende E-Mail, möglichst viele Vorschläge mit allen vorhandenen Informationen zu den Bauwerken zu schicken.

Im folgenden werde ich dann eine Auwahl treffen und versuchen die Architekten um ein paar Erklärungen zu bitten. Im Frühjahr/Sommer 2012 sollen die aktuellen Fotos gemacht werden, damit das Buch dann hoffentlich im Herbst erhältlich ist.

Ich danke allen für das Lesen dieses Textes und freue mich auf zahlreiche E-Mails.

Grüße Marco
E-Mails bitte an marco@blogrand.de

VDM-Verlag geht rum

Wie mir scheint, schreibt der VDM-Verlag gerade mal wieder vermehrt Absolventen an und bietet ihnen eine Veröffentlichung ihrer Diplomarbeit an. Jeder denkt auch erstmal: “super” und “cool, ein Buch von mir von einem Verlag verlegt”

Bevor man sich dabei aber irgendwelchen Illusionen hingibt, hier mein persönlicher Rat dazu: Finger weg und die Emailanfrage unbeantwortet löschen! Der Verlag bietet nicht die Qualität, die gerade an Veröffentlichugen im Bereich Stadtplanung und Architektur notwendig sind. Ebenso fehlt das fachliche Verständnis für die Inhalte.

Qualität bedeutet:
- A4-Druck in Schwarz-Weiß
- Covergestaltung aus einem Bilderkatalog (verlagsintern) und nicht eine Abbildung aus der Arbeit
- Satz und Layout in einer wohl schlecht bedienbaren Onlinesoftware durch den Autoren

Da alles der Autor macht und der Verlag nur auf Bestellung liefert, ist auch schnell klar, warum den Autor eine Veröffentlichung nichts kostet. Dem Verlag entstehen ja auch keine unkalkulierbaren Kosten und bis auf die Emailanfragen auch kaum Arbeit.

Falls jemanden das egal sein sollte und er denkt “Ich würde die Arbeit sonst ja auch nicht veröffentlichen”, mag das auf den ersten Blick zutreffen und man denkt ein paar Euro wären doch auch nicht verkehrt. Dazu sollte man sich einfach kurz das Honorarmodell des Verlages ansehen:
- der Autor bekommt 12% des Verlagsumsatzes
- wenn dieser Betrag unter 10€ im Monat liegt, bekommt der Autor nichts
- zwischen 10 und 50€ gibt es einen verlagsinternen Büchergutschein
- ab 50€ bekommt man das Geld ausgezahlt

Jeder kann sich vorstellen wieviele Fachbücher (gerade noch von einem unbekannten Autoren) da im Monat verkauft werden, wo dann am Ende nichtmal die Qualität stimmt und die Bücher alle samt wieder zurückgeschickt werden.

Als Fazit abschließend nochmal “Finger weg!” und falls jemand wirklich denkt, seine Arbeit hat es fachlich verdient veröffentlicht zu werden, dann an einen anderen Verlag herantreten, der das ganze auch fachlich beurteilen kann oder aber man bietet das ganze z.B. bei Blurb selbst an. Bei der Werbung können wir dann in einem gewissen Grat eventuell auch helfen.

Hier noch ein paar andere kritische Erfahrungen.

Zitat der Woche

“Auslober seien gefordert, vor dem Wettbewerb die politische, ökonomische und gesellschaftliche Durchführbarkeit sorgfältig zu prüfen.”
Wolfgang Schneider – Architekturkammerpräsident Niedersachen

Auszug aus einem Artikel des Deutschen Architektenblattes NRW 03/11 S. 6 mit dem Thema “Hannover und Darmstadt: Umdenken nach dem Wettbewerb”

Meine Meinung:
Ich kann mich diesem Zitat nur anschließen. Wenn man Wettbewerbe ausschreibt, sollten die wesentlichen Aspekte und der Wille zur Durchführung des Projektes vorhanden sein. Bei Wettbewerbungen sind die Anforderungen heute schon so hoch, dass die Teilnahme enorme Summe verschlingt. Wenn dann im Nachhinein Aspekte ans Licht kommen, die eine Umsetzung verhindern, ist das nicht nachvollziehbar.

Ich freue mich auf eure Meinungen und Diskussionsbeiträge.

Google Earth Pro 5.2


Google Earth ist allen bekannt und wird gern genutzt. Der Datensammelwahn von Google wird allerdings gern unterschätzt. Das Video zeigt zwar schön was die neue Version alles so kann, genauso zeigt sie aber erschreckend, was Google nicht alles weiß und dank der neuen Funktionen weiter erfahren wird.

“Google Earth 5.2 kann mit einem GPS-Empfänger aufgezeichnete Strecken besser auswerten und visualisieren. In der neuen Version werden nicht nur die flachen Koordinaten, sondern auch Geschwindigkeiten und Steigungen grafisch dargestellt. Falls der GPS-Empfänger auch noch andere Signale aufzeichnet, etwa Herz, Tritt- und Schrittfrequenz, können diese in die Auswertung mit einbezogen werden. Google Earth bietet jetzt die Möglichkeit, die zurückgelegten Wege in einer Videosequenz noch einmal zu erleben.

Ein integrierter Webbrowser macht es leichter, in Google Earth anzutreffende Links direkt zu öffnen, so dass Anwender schnell weitere Informationen zu interessanten Positionen bekommen und danach ihre virtuelle Reise fortsetzen können.

Das professionelle Google Earth Pro wurde von den Entwicklern um mehrere Ebenen erweitert, die bei Bedarf demografische Daten, Informationen zu Infrastruktur oder Grundstücken einblenden. Große Mengen an von Punkten lassen sich automatisch selektieren und es wird das UTM-Referenzsystem unterstützt.” (Quelle: pro-linux.de)

Quelle: Offizieller Google Blog

Gegen Google Street View?!

“Mit Hilfe von Bildern die Welt erkunden (…)”

Im Mai 2007 brachte Google ein neues Internet-Tool auf den Markt: Street View. “Die Funktion stellt dem Nutzer innerhalb von Google Maps Panoramabilder auf Straßenebene in 360° horizontal und 290° vertikal zur Verfügung. Google sammelt diese Bilder unter Verwendung einer speziellen Ausrüstung, besonderen Kameras und unter Einsatz von GPS-Technik. So können Bilder eines bestimmten Standortes aufgenommen und entsprechend angepasst werden. Nach Aufnahme der Bilder werden diese zu einem 360°-Panoramabild zusammengefügt. Gesichter und Autokennzeichen werden vor der Veröffentlichung der Panoramabilder unkenntlich gemacht.”

(Fotos: portal-dessau.de, technicoblog.com.de)

2007 wurden lediglich fünf Städte in den USA abgedeckt – momentan wird jedoch auch Deutschland in Bildern gesammelt und bei Datenschützern läuten zunehmend die Alarmglocken! Der neue Internet-Dienst wird zum ernsthaften politischen Thema – so plant der Hamburger Senat eine Bundesratsinitiative.

Der Hamburger Justizsenator Till Steffen fordert strengere Auflagen für Googles neuen Dienst: “gesetzlich bindende” Regeln zum Abfilmen von Häusern und Straßen. Abgebildete Menschen sollen ein uneingeschränktes Widerspruchsrecht erhalten, ebenso Hausbesitzer und deren Mieter. Ein solcher Dienst könne auch Einbrechern nützen, sagte Steffen. Das Filmen über Hecken und Zäune hinweg soll daher ganz verboten werden, sofern diese nicht auch von einem Fußgänger problemlos überblickt werden können. Verstöße sollen mit Bußgeldern von bis zu 50.000 Euro geahndet werden. (Quelle: taz.de).

Im Fall Google geht es immer häufiger vor allem um die Fülle der erhobenen Daten und deren Verknüpfung und Nutzung. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner appelliert an die Bürger, bei Google Widerspruch dagegen einzulegen, dass Bilder ihrer Wohnungen, Gärten und Häuser “für alle Welt einsehbar ins Internet gestellt und mit anderen Daten verknüpft werden”. “Was den Schutz personenbezogener Daten betrifft, lässt Google leider jede Sensibilität vermissen” (…). Die Informationspolitik des Konzerns sei “eine Zumutung”. Sie wolle nun wissen, “welche personenbezogenen Daten von Google gespeichert werden, wie sie vernetzt und vermarktet werden. Bisher hat sich Google um eine Antwort gedrückt”. Der US-Konzern müsse die Zusage einhalten, sämtliche Widersprüche zu berücksichtigen, und die betroffenen Gebäude, Hausnummern, Autokennzeichen und Passanten “vollständig unkenntlich” machen: “Vorher darf der Dienst für Deutschland nicht ans Netz gehen.” (Quelle: spiegel.de)

Willkommen auf blogrand

blogrand
Wir heißen Sie herzlich willkommen beim blogrand.
Entgegen des Untertitels ist das hier natürlich ein klassischer Blog und kein Block. Aber gepaart mit dem städtebaulichen “Fachwort” – Blockrand soll dieser Titel genau diese Disziplinen verbinden und so kam es letztlich zu “blogrand…der Block der Stadt schafft”.
Wir wollen jetzt nicht gleich im Willkommens-Beitrag über Definitonen von Worten sprechen, auch wenn das in der Theorie der Stadtplanung gern üblich und mitunter durchaus interessant ist – an dieser Stelle wäre es schlicht nicht zielführend.

Der Blog soll sich weitläufig um alles relevante und aktuelle aus der Stadtplanung drehen ohne dabei verwandte Themenfelder wie Architektur und Landschaftsplanung aus den Augen zu verlieren.

Dabei kann das Spektrum von Buch- oder Linktipps über Konzepte, Entwürfe und realisierte Projekte bis hin zu Tagungs- und Vortragshinweisen reichen. Auch ein möglicher Exkurs in die Planungstheorie oder die anfängliche achso beliebte Begriffsdefinition ist denkbar.

Wir wünschen allen hier viel Spaß und hoffen auf interessante Diskussionen.